Die neue Metasuchmaschine von Yabado

17.10.2011

Täglich suchen weltweit gut 1 Milliarde Menschen1 im Internet nach Informationen. Dabei werden in der Regel Websuchmaschinen wie etwa Google oder Bing verwendet, um im riesigen Internet-Dschungel nicht die Orientierung zu verlieren und schnell zu passenden Internetseiten zu gelangen. Allein in Deutschland werden so jeden Tag weit über 100 Millionen Suchanfragen2 getätigt.

Seit heute gibt es die neue Metasuchmaschine von Yabado. Mit zuverlässigen und schnellen Ergebnissen werden hier die Suchergebnisse von mehreren anderen Websuchmaschinen und -verzeichnissen aufbereitet. Für den deutschsprachigen Raum werden bereits 10 Suchpartner für die Metasuche genutzt. Das Ergebnis ist eine noch umfassendere Suche mit sehr guter Qualität. Auch in Hinblick auf den Datenschutz ist Yabado sehr engagiert. So wird bei einer Metasuche mit Yabado keine IP-Adresse zu einer Suchanfrage gespeichert und sogar auf Cookies wird komplett verzichtet. Abgerundet wird das Ganze durch einen klaren, frischen Look und nützliche Tools.

Das Konzept einer Metasuchmaschine ist nicht neu. Bereits 1995 gab es hierzu an der Universität von Washington erste Ausarbeitungen3. Erfolgt eine sogenannte Metasuche, werden die Suchergebnisse in der Regel parallel bei mehreren anderen Websuchmaschinen wie etwa Yahoo und Fastbot sowie bei Suchverzeichnissen wie etwa DMOZ (Open Directory) und Sharelook abgefragt und für den Benutzer neu kombiniert aufbereitet. Mit der Yabado Metasuche geht eine Metasuchmaschine an den Start, die sich von den anderen Metasuchmaschinen abgrenzen kann und einen klaren Mehrwert bietet.

Neben qualitativ hochwertigen Suchergebnissen kann sich auch die Geschwindigkeit bei Yabado sehen lassen. Dank fortschrittlicher Technologie werden die Ergebnisse parallel von den Suchmaschinen und -verzeichnissen abgefragt und aufbereitet. Die Datenbank des Suchverzeichnisses DMOZ (Open Directory) wird sogar auf einem eigenen weiteren Server betrieben, um die Geschwindigkeit weiter zu steigern. Die Benutzer werden im Gegensatz zu denen manch anderer Metasuchmaschinen nicht auf die Geduldsprobe gestellt, wo man teils schon mal eine gute halbe Minute warten muss, bis ein Ergebnis erscheint. Eine Suchanfrage bei Yabado dauert in der Regel nicht länger als 3 Sekunden, oftmals sogar kürzer. Somit ist die Yabado Metasuche bestens für die täglichen Recherchen im Internet geeignet.

Weitere wichtige Punkte sind die Privatsphäre und der Datenschutz. Über die IP-Adresse ist ein Benutzer identifizierbar. Diese wird meist aus finanziellen Absichten wie etwa zielgerichteter Werbung von vielen Suchmaschinen gespeichert und mit einer konkreten Suchanfrage in Verbindung gebracht. Schlimmer noch werden über Monate und Jahre Benutzer- und Suchprofile sowie Suchverläufe angelegt, die vieles über die Benutzer und deren Suchen im Internet verraten. Neben der Frage, was die Betreiber tatsächlich mit diesen Daten machen, besteht stets ein Restrisiko, dass auch solche Server gehackt und Daten entwendet werden. Von AOL wurden sogar zudem versehentlich die kompletten und detaillierten Suchverläufe von mehr als einer halben Million Benutzern veröffentlicht4. Yabado hingegen speichert erst gar keine solchen Suchverläufe oder IP-Adressen zu konkreten Suchanfragen und bietet so ein hohes Maß an Privatsphäre und Datenschutz. Derzeit gibt es neben Yabado nur eine einzige weitere Metasuchmaschine, die keine IP-Adressen zu einer Suchanfrage speichert. Mit dem zusätzlichen Verzicht von jeglichen Cookies, mit denen ebenso Informationen lokal auf dem Rechner des Benutzers gespeichert werden können, nimmt Yabado eine Vorreiterrolle ein.

Eine Analyse von bestehenden Metasuchmaschinen durch Yabado deckte auf, dass viele von diesen in den letzten Jahren kaum mehr gepflegt wurden. Teils werden von ihnen Suchmaschinen aufgeführt, die schon seit Jahren nicht mehr existieren oder die nur noch externe Suchergebnisse liefern, da sie ihren eigenen Suchdienst eingestellt haben. Yabado bietet stets eine breite Auswahl an guten Suchanbietern, was dauerhaft zu hochwertigen Ergebnissen führt. Mit allen Suchanbietern wurden entsprechende Verträge geschlossen und Genehmigungen eingeholt, damit Yabado deren Suchergebnisse verwenden darf. Bislang war dies ein teils etwas heikles Thema, da viele Metasuchmaschinen ihre Ergebnisse ohne Erlaubnis beziehen und hierdurch im Graubereich agieren. Yabado setzt auf Fairness und auf ein lang anhaltendes Marktkonzept. So können sich die Benutzer sicher sein, dass die Metasuchmaschine dauerhaft von Bestand ist.

Auch die Sucheinstellungen bieten weitere Möglichkeiten. Die Ergebnisse bei Yabado sind nicht starr. So können die genutzten Suchmaschinen und -verzeichnisse vom Benutzer frei an- und abgewählt werden. Um das tägliche Suchen im Internet zu erleichtern, wurde zudem die Yabado Toolbar entwicklet. Diese ist zunächst nur für den Browser Firefox von Mozilla erhältlich, die Unterstützung weiterer Webbrowser wird folgen. Neben der einfachen und direkten Metasuche bietet die Toolbar weitere Funktionen, die das tägliche Suchen wie Surfen bereichern sollen. So gibt es beispielsweise eine Textmarkier- und eine Schnell-Suchfunktion innerhalb des geöffneten HTML-Dokuments. Auch mit dabei ist ein neu entwickeltes Bewertungssystem von Domains. Beim Surfen mit der Yabado Toolbar können die Benutzer für eine Domain zwischen 0 Sternen (sehr schlecht) und 5 Sternen (sehr gut) für eine Domain vergeben. So können die Benutzer auf einen Blick sehen, was die anderen Benutzer - die freie Yabado Community - von einer Domain halten. Weitere nützliche Funktionen sind bereits in Planung.

Die Yabado Metasuche ist zunächst nur für den deutschsprachigen Raum verfügbar und unter der Internetadresse www.yabado.de erreichbar. In den nächsten Monaten wird die Metasuchmaschine internationalisiert. Neben Standard-Suchsprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch sollen auch unter anderem Länder wie Indien und China berücksichtigt und eine Metasuche für diese integriert werden.

 

Quellen